Mit offenen Augen durch die Welt gehen und Wunder entdecken!

Andacht für Samstag, den 20.12.2014
Thema: Mit offenen Augen durch die Welt gehen und Wunder entdecken!

Guten Morgen zusammen,
heute wir meine Andacht kürzer ausfallen als sonst, aber ich habe gestern mal wieder was tolles mit/durch Gott erlebt, dass ich euch erzählen möchte.

Wie vielleicht einige andere von euch (Studenten), habe auch ich mich mit dem Beginn der Ferien Richtung Heimat begeben. Und ich spreche jetzt nicht von dem Wunder, dass die Deutsche Bahn irgendwann mal pünktlich wäre, denn das war natürlich nicht so, kam ja auch so plötzlich das Ende vor Weihnachten, gar nicht voraussehbar …
Nun ja die Kurzfassung, Bus kam zu spät, daher die erste Bahn verpasst und die nächste kam 1 1/2 Stunden später. Als ich dann endlich in Frankfurt ankam, natürlich so, dass ich genau meine Anschlussbahn verpasst habe, war ich echt fertig und hatte Hunger, die nächste S-Bahn führ erst in 20 Minuten und die Regio erst in 40 Minuten (und kämen beide fast gleichzeitig an). Also habe ich dass beste draus gemacht und habe mir etwas zu Essen besorgt, ich hatte ja Zeit. Jetzt muss ich kurz ein bisschen Hintergrundwissen euch mitgeben: normalerweise benutze ich den Bahnhof im Nachbarort, weil da sowohl die S-Bahn als auch die Regio halten und nicht den bei uns im Ort, wo nur die S-Bahn hält. Ich fahre also immer mit dem Auto in den Nachbarort, da es vom Weg her eh nichts ausmacht, welchen Bahnhof ich benutzte.
Am Bahnhof in Frankfurt also entschied ich mich also mir etwas zu essen zu kaufen und dann in Ruhe die Regio zu nehmen, die ja fast genau zur gleichen Zeit ankäme, als die frühere S-Bahn. Doch dann ging alles sehr schnell und ich hatte noch genügend Zeit die S-Bahn zu nehmen als am Bahnhof rumzugammeln. Daher habe ich dann diese auch genommen. Da die S-Bahn doch recht lange fährt, bin ich zwischenzeitlich eingenickt, war ja schon lange unterwegs. Kurz bevor wir durch unseren Ort und dann in den Nachbarort fahren wurde ich wieder wach. Wie geistesgegenwärtig bin ich dann auch dort einfach ausgestiegen, ihr merkt ich war fertig. Jetzt stand ich natürlich am falschen Bahnhof! Ich hätte heulen können, aber auf den ganzen Weg hab ich gebetet, dass ich gut durchkomme, keine so lange Wartezeit habe etc. (was ja alles irgendwie nicht geklappt hat). Und jetzt auch das, am falschen Bahnhof ausgestiegen und das aus reiner Dummheit… oder nicht?
Ich war kurz davor meine Eltern anzurufen, dass sie mich abholen und an den anderen Bahnhof bringen sollten, als es mir wieder einfiel: letzten Sonntag war ichspät dran und habe es nur an unseren Bahnhof geschafft, weil da die Bahn später ankommt, wenn man Richtung Frankfurt möchte. Auch das war knapp. Nun ja jetzt stand ich ja am „falschen“ Bahnhof, weil ich zu früh ausgestiegen bin und mein Auto, weil ich letzte Woche knapp dran war ja auch!

Das nenne ich mal „Zufall“, oder lieber Gottes Führung. Ich plädiere stark für das zweite. Und für die Skeptiker unter euch, die jetzt anfangen, mit unterbewusst hat er das ja gewusst etc. Kann sein, aber ich weiß, dass Gott da gewirkt hat. Und wenn auch du mit offenen Augen durch dieWelt gehst, dann kannst auch du sehen, wie Gott heute in deinem Leben wirkt!

Ich wünsche euch einen gesegneten Samstag!



Quelle: faithbook – Jan Prennig 27.12.14 17.15h

Tatsächlich passierten mir auch schon etliche solche Sachen in Bezug auf die Bahn, wo ich mir dachte, boa da hat Gott jetzt wirklich mitgeholfen, dass das alles noch so geklappt hat.
Aber auch soooo oft beim Auto fahren, v.a. bei meinen manchmal überraschenden Spurwechseln in der Stadt wenn ich mich mal wieder falsch eingeordnet hatte und die hinter mir nicht in mich reinkrachen. Oder beim ein/ausparken, wenn ich bete, dass das Auto jetzt einfach mal nen Centimeter kürzer ist als normal und ich dann tatsächlich nichts ankratze. Da denke ich mir so oft: Hey, danke Gott, dass du das Unmögliche möglich machst :)
Auch auf dem Jakobsweg hatte ich so viele Erfahrungen, die einfach zu verrückt für Zufälle waren..vor allen in diesem Ausmaß und bei dieser Anzahl. Dafür gibts ungefähr 1000 Beispiele und da kann ich einfach nicht von Glück sprechen. Da fühle ich mich beschützt und geborgen und geliebt und das kann nur Gott zustande bringen.

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