#1 Gedanken zu: Apg 3,1-8

Petrus und Johannes gingen um die neunte Stunde zum Gebet in den Tempel hinauf. Da wurde ein Mann herbeigetragen, der von Geburt an gelähmt war. Man setzte ihn täglich an das Tor des Tempels, das man die Schöne Pforte nennt; dort sollte er bei denen, die in den Tempel gingen, um Almosen betteln.

Allein das finde ich schon so krass. Das Leute den alten Mann dort überhaupt täglich hintrugen! Wenn ich an die vielen Fälle denke, wo sich nicht mehr um die eigenen Eltern gekümmert wird, weil man zu faul ist, wenn sie Hilfe brauchen (wenn man nicht kann, ist das was ganz anderes!). Und dieser wurde einfach täglich dorthin getragen. 

Als er Petrus und Johannes in den Tempel gehen sah, bat er sie um ein Almosen. Petrus und Johannes blickten ihn an, und Petrus sagte: Sieh uns an!

Wäre ich der Bettler gewesen hätte ich vermutlich eine Beleidigung erwartet und nichts freundlichen..naja kommt auf den Tonfall an vielleicht. Aber wenn man unterwürfig zu Boden schaut, was er vielleicht tat, weil sonst hätte er sie ja schon angesehen. Also vermutlich hat er sie gesehen, angesprochen, und dann den Kopf gesenkt. ...ich finds krass, dass man heute noch solche Menschen in den Städten sieht. Teilweise ist die soziale Entwicklung wohl doch nicht mitgekommen.

Da wandte er sich ihnen  zu und erwartete, etwas von ihnen zu bekommen. Petrus aber sagte: Silber und Gold besitze ich nicht. Doch was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, geh umher! Und er faßte ihn an der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich kam Kraft in seine Füße und Gelenke; er sprang auf, konnte stehen und ging umher. Dann ging er mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott.

So einfach wenns wäre ;) Aber vermutlich hätte ich an Stelle des Mannes gedacht..was will er mir denn geben..vielleicht Kupfer? Und dann kann er plötzlich laufen. Manchmal fühle ich mich auch so, als hätte Jesus mit laufen beigebracht. Nochmal neu im Leben stehen auf jeden Fall :)
Und ich möchte mich auch häufiger daran erinnern deshalb Gott zu loben. Denn was er getan hat für mich, war sicherlich in gleicher weise lebensverändernd.

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