Lamerin

Das versuchte Buch

Am Anfang war Pinterest.

Und Pinterest...war ich.

Ich fand mich in einer Welt voller Welten und wollte eine davon selbst erschaffen.

Ich wollte aus allen Welten, die es mir anbot, genau das herauspicken, was es in meiner Welt geben sollte.

Doch es war zu viel.

Jo, das hört sich erstmal sehr pathetisch an und ist auch nicht richtig, auf gar keinen Fall :D Aber irgendwie hatte ich Lust das zu schreiben. 

Wie auch immer.

Ich habe angefangen eine Welt zu erschaffen, mir Figuren, Orten, Geschichten, Kulturen, Wesen und Kreaturen und hab da sehr großen Spaß dran gefunden.

Und jetzt mach ich einfach immer weiter. 

Die Welt wächst und ich würde euch gerne an ihrem Wachstum teilhaben lassen. Hier unten findet ihr Blogs mit den neuesten Errungenschaften. Viel Spaß beim Stöbern :)

Demnächst, wenn mehrere größere Gebiete stehen, oder Zusammenhänge einfach erkennbar sind, wird es vermutlich auch verschieden Reiter zu verschiedenen Themen geben, aber bis dahin wird es noch etwas dauern.

Die Welt ist ja gerade erst im entstehen und sie hat einen Namen: Lamerin.

Lamerin #5 - Silbersee

Der und das Silbersee


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Lamerin #4 _ Das Dunkle Fadenkeulchen


Eine neue Pflanze wird heimisch

Dunkles Fadenkeulchen Pilzart Schleimpilz Pilz Lamerin nervenkeks

Das Dunkle Fadenkeulchen.

 

Eine Schleimpilzart.

 

Jeder Stiel hält einen hohlen Stengel.

 Die oberen Enden der Stengel haben rote Tropfen in welchen die Sporen enthalten sind.

 

Das Dunkle Fadenkeulchen kommt in mittleren Klimazonen in lichten Nadelwäldern vor.

 

Im Moment kommen sie also in den Wäldern von Tatech vor und im Averland, sowie in zahlreichen noch namenlosen Wäldern.

 

Dieser Eintrag gilt als weitere Gedankenstütze, um im späteren Verlauf der Geschichtsentwicklung darauf zurückgreifen zu können.  : )

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Lamerin #3 - Inspiriert durch Alexander Jansson

Pinterest ist so wundervoll!
Ohne diese Plattform hätte ich niemals die wunderschönen Illustrationen von Alexander Jansson gefunden, die ich so wundervoll und faszinierend zu studieren finde  : )

Illustration Alexander Jansson mystical dreamland elefant mit kalb kind stadt
Quelle: http://www.mymodernmet.com/profiles/blogs/mystical-dreamland-alexander

Dieses Bild hat mich auf diese Idee gebracht:

 

Die wandernde Stadt der Waldmenschen

Nachdem die Waldmenschen geschrumpft waren, wieder entdeckt und auf den momentan herrschenden wissenschaftlichen Stand erhoben und umgewöhnt wurden, bauten sie drei Städte. Sie wollten nicht mehr in den Nomadendörfern im Urwald wohnen. So bauten sie eine Stadt in einer Stadt, eine Stadt in einem Wald (für die etwas wilderen unter ihnen), eine als normale Stadt, in normalem Gebiet, aber abgekoppelt von normalgroßen Städten, an einem Handelsweg gelegen . . . und eine auf einem Elephanten. Die Waldmenschen hatten in dem magiedurchtränkten Gebiet in welchem sie innerhalb weniger Jahrhunderte so sehr geschrumpft waren, eine Freundschaft zu verschiedenen Tieren gewonnen. So auch zu Elephanten. Zu einem besonders großen Exemplar und ihrem Kind. Diese boten einen idealen Platz für die erste kleine wandernde Stadt. Sie wuchs auf eine gesamte Elephantenherde, die im Gegenzug für die Grundstücke Rückenpflege und Hilfe bei der Nahrugnssuche und Sammlung bekamen. Es gibt häufig Umzüge, um einzelne Elephanten zu entlasten und wieder zu schonen. Eine Symbiose zwischen wanderlustigen Waldmenschen und neugieren und aufgeschlossenen Elephanten wurde eingegangen.

Illustration Alexander Jansson mystical dreamland stadt wald
Quelle: http://www.mymodernmet.com/profiles/blogs/mystical-dreamland-alexander

Und gleich die darauffolgende half mir bei diesem Teil:

 

Waldstadt der Waldmenschen

(ohne Auto des Bildes)

 

In den Wald wollten die Waldmenschen zurück, die das Leben ihrer Vorfahren entspannt und aufregend zugleich gefunden hatten. Sie zogen sich gerne zurück und kämpften gerne, sie waren künstlerisch und trafen sich gerne Abends zum Arm drücken. Es kamen sehr unteschiedliche Waldmenschen in ihre Ursprungsumgebung zurück. Natürlich nicht in dasselbe Gebiet, denn das hatte noch unter dem Magieunfall zu leiden. Immer noch. Sie wollten eine Stadt schaffen, in der sich jeder wohl fühlte. Daher nahmen sie sich viel Platz. Viel mehr Platz, als man es einem so kleinen Volk zutrauen würde, aber sie wollten alle Gemeinschaft und individuelle Bedürfnisse pflegen. Es gab Häuseransammlungen, aber auch welche, die auf entlegeneren Ästen waren, ganze Stadtviertel hatten nur bis zu zehn Häuser, weil jedes Haus auf einem separaten Ast war. Man traf sich trotzdem sehr häufig und war nicht eigenbrödlerisch. Man fand sich zu verschiedenen Gruppen zusammen: Die Ruhigen, Künstler, Familienmenschen, die von den Wilden, Starken, Raufern beschützt wurden. Man teilte sich auch hier friedlich die Aufgaben und schätzte auf gewisse Weise, ohne viel Lob, aber eben auch ohne Streitigkeiten die Arbeit der anderen. Hier wollte man sein eigenes Leben aufbauen. Ohne Anschluss und wieder der Vergessenheit anheim fallen. Aber ohne ihre Geschichte zu vergessen. Deshalb gab es auch einen Bürgermeister, der jedem 12-jährigen die Geschichte nochmals erklärte, Geschichtsunterricht und Bücher und Aufzeichnungen, auch von anderen Völkern, falls die Kinder mit ihnen Kontakt aufnehmen wollte.

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Lamerin #2 - Baumkatzen

Und auch heute wieder: Die Texte sind zu größten Teilen aus wikipedia übernommen. Allerdings sind die Grundideen . . . auch nicht von mir^^ Sondern vom Schöpfer dieses Bildes. Wie gesagt, es ist meine kleine Ideenschmiede hier  : )

Hybrid Katze Eichhörnchen Fotomontage
Quelle: https://de.pinterest.com/pin/155866837083511473/

Sie werden etwa 40cm lang, zuzüglich des Schwanzes. Die Oberseitenfarbe variiert von Hellrot bis zu Braunschwarz; die Bauchseite ist, sauber abgegrenzt vom Rückenfell, weiß oder cremefarben. Das Winterfell ist wesentlich dichter als das Sommerfell. Im Winter wird die Fellfarbe oft dunkler und kann auch graue Farbtöne annehmen. Im Winterfell haben Wolfshörnchen bis zu 5 cm lange rotbraune Ohrpinsel. Im Sommerfell sind diese Ohrpinsel klein oder nicht vorhanden. Im Winter weisen außerdem die sonst nackten Fußsohlen eine Behaarung auf. Wolfshörnchen kommen in Wäldern und Parkanlagen vor, wobei das Klima mit dem europäischen vergleichbar ist (Italien bis Norwegen).

Die Tiere klettern sehr geschickt und bewegen sich stoßweise voran, ihre Bewegungen sind 

 

sehr schnell und präzise. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie einen Baumstamm oder eine raue Hausfassade hinauf- oder mit dem Kopf voran hinunterklettern. Wenn sie abwärts klettern, drehen sie ihre hinteren Pfoten nach außen und hinten. Mit einem Sprung können die Tiere leicht Entfernungen von vier bis fünf Metern überbrücken. Nicht nur auf Bäumen, auch auf dem Boden bewegen sie sich in Sprüngen, nicht im Galopp wie andere Vierbeiner; dabei sind sie relativ langsam. Zum Schlafen und Ruhen bauen Baumkatzen (wie Eichhörnchen und Wolfshörnchen) Nester, die Kobel genannt werden. Dabei handelt es sich um hohlkugelförmige Bauten. Sie werden in einer Astgabel oder an der Basis eines Astes platziert, normalerweise in Höhen über acht Metern. Der Kobel wird aus Zweigen, Nadeln und Blättern errichtet, innen wird er mit Moosen, Blättern und Gras ausgepolstert. Er ist beinahe wasserdicht, durch die dicke Wandstärke bietet er im Winter einen guten Wärmeschutz. Die Kobel besitzen mindestens zwei Schlupflöcher, wobei eines davon immer nach unten weist, weil Eichhörnchen, anders als Vögel, von unten in ihre Behausung gehen.

Der Bau eines Kobels dauert etwa drei bis fünf Tage. Da es recht häufig vorkommt, dass die Tiere wegen Parasiten­befall oder Störungen umziehen müssen, bauen sie zwei bis acht Nester und nutzen diese stets gleichzeitig. Dabei wird unterschieden zwischen Schlafkobeln für die Nacht und Schattenkobeln für Ruhephasen am Tage.

Baumkatzen halten Winterruhe. In sehr warmen Sommern halten sie in ihren Kobeln ausgiebigen Mittagsschlaf. An heißen Tagen streifen sie dann nur sehr früh am Morgen oder am Abend umher, um sich mit Nahrung zu versorgen.

In manchen Gegenden werden die Baumkatzen angefüttert und sind willkommene, da hübsche und reinliche Tiere, auf den Gehöften. Die großen Augen sind frontal ausgerichtet, wodurch räumliches Sehen und exaktes Einschätzen von Entfernungen möglich sind. Die Baumkatze nimmt besonders gut rasche Bewegungen wahr und bei Dunkelheit benötigt sie im Verhältnis zum Menschen lediglich ein Sechstel der Lichtmenge, um ein Bild zu empfangen. Baumkatzenaugen scheinen im Dunkeln zu leuchten, wenn man sie anleuchtet. Baumkatzen sehen daher auch bei Dämmerung und in der Nacht noch sehr gut, solange Restlicht vorhanden ist. In einem komplett abgedunkelten Raum dagegen sind auch Katzen blind. Da die Baumkatze ihre Augen nur wenig nach links oder rechts bewegen kann, muss sie, um in eine andere Richtung schauen zu können, ihren Kopf bewegen. Durch die nach vorne gerichteten Augen ergibt sich eine starke Überschneidung der Sehachsen, was ein gutes räumliches Sehvermögen bedeutet. Der Sichtwinkel der Baumkatze beträgt 200° bis 220°. Um das Restlicht besser einfangen zu können, öffnen sich bei abnehmender Helligkeit die vertikal schlitzförmigen Pupillen kreisrund, wodurch gleichzeitig die Sehschärfe abnimmt. Wegen der sich schlitzförmig verengenden Pupillen ist die Sehschärfe der Katzen bei Helligkeit für waagerechte und senkrechte Strukturen und Bewegungen unterschiedlich. Senkrechte Linien sehen sie schärfer als waagerechte und können daher horizontale Bewegungen besser wahrnehmen als vertikale, was mit ein Grund für die typische schräge Kopfhaltung von Katzen ist, sobald sie bestimmte Dinge fixieren. Rot ist eine Farbe, die Baumkatzen nicht sehen können und die vermutlich als ein Gelbton wahrgenommen wird. Dafür können Baumkatzen ihre Umgebung in Blau- und Grünschattierungen verschiedenster Intensität und Kombinationen wahrnehmen, wobei die bevorzugte Farbe von Katzen, für die ihre Augen auch am empfindlichsten sind, Blau ist. Die Baumkatze verharrt ab und an unbeweglich und richtet die meist großen, aufgerichteten und beweglichen Ohren in die Richtung, aus der das Geräusch kommt. Beim Essen von Bodenniveau stellt die Baumkatze ihre Ohren automatisch nach hinten, damit die Eigengeräusche nicht ins Gewicht fallen.

Baumkatzen können salzig, sauer, bitter und umami (herzhaft/proteinreich) unterscheiden, aber süßen Geschmack nicht wahrnehmen. Sie verlieren den Appetit, wenn sie ihren Geruchssinn beispielsweise durch Erkältungen einbüßen.

Baumkatzen erkennen einander am Körpergeruch, der etwas über Geschlecht, Gene, hormonellen Status und Revieransprüche aussagt.

Auch unter den Baumkatzen gibt es Einzelgänger, von Natur aus sind sie jedoch soziale Tiere. Beobachtet man größere Baumkatzenpopulationen, beispielsweise auf vielen Bauernhöfen oder in manchen Großstädten sind vielfältige soziale Interaktionen zwischen den Tieren augenfällig. Die Baumkatze allerdings geht alleine auf die Jagd. Sie ist aufgrund der Größe ihrer Beutetiere nicht auf andere Tiere angewiesen und dadurch jederzeit alleine dauerhaft überlebensfähig.Auf dem Land, wenn Baumkatzen zwar zu einem Haus gehören, aber dort außerhalb der direkten Kontrolle durch den Menschen leben, schließen sie sich häufig zu kleinen Gruppen aus verwandten Weibchen, deren Jungen, halbwüchsigen Jungen und einem oder zwei Katern zusammen. Die vielen Baumkatzen in den verschiedenen Farben stammen gewöhnlich alle von einer einzigen Mutter ab, welche die Begründerin dieser Gemeinschaft war.

 Während sich die Männchen beim Erreichen der Geschlechtsreife meist zerstreuen und neue Reviere aufsuchen, bleiben die Weibchen im Revier der Mutter und vergrößern so die Gruppe. Sie ziehen die Jungen auf und verjagen fremde Eindringlinge, zeigen sich aber gegenüber ausgewachsenen Katern toleranter, da jene größer und aggressiver sind. Auch wenn sie das vom Menschen bereitgestellte Futter teilen, bleiben sie auf der Jagd jedoch Einzelgänger.Bei Einbruch der Nacht schleichen sie allein durch die Wiesen und Wälder und suchen nach Beute. Ihre Jagdmethode, die sie als Schleich- oder Lauerjäger charakterisiert, ähnelt der ihrer wild lebenden Verwandten: Anschleichen an die Beute und Ansprung aus kürzester Entfernung. Besonders jüngere Baumkatzen reagieren auf bewegte Gegenstände fast wie auf lebendige Beute, wodurch sie ihre Jagdfähigkeiten trainieren.

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Lamerin #1 - Wolfshörnchen und Gefleckte Hirsche

Nicht zu verwechseln mit normalen Hirschen. Die gefleckten Hirsche besitzen einen Körper von Bergleoparden. Am Kopf setzt sich die fleckige Musterung des Fells durch, allerdings sind Augen, Ohren, Schnauze, Maul und Geweihwuchs vom Hirschen übernommen. 

Hybrid Leopard Hirsch röhren Brunft Felsen
Quelle: http://thechive.com/2015/04/14/these-animal-hybrids-are-majestically-terrifying-19-photos/

Eine besondere Fortbewegungsart ist das Erklettern von Bäumen und das Umherklettern auf Ästen verschiedenster Dicke innerhalb der Baumkrone. Beim Erklettern des Baumes werden die Krallen, die normalerweise eingezogen sind, ausgefahren und fixieren den schweren Körper selbst an einem glatten, senkrechten, dicken Stamm, indem sie tief in die Rinde eindringen. Ein steiler Baum wird in Sprüngen bezwungen. Die Vorderbeine werden weit gespreizt und können dicke Stämme so geradezu umarmen. Häufig macht der Leopard gerade vom Boden aus einen besonders großen Sprung nach oben, der schon den Schwung für die weiteren Sprünge liefert.

Beim Absteigen von einem Baum geht der Leopard so lange vorwärts wie die Äste oder Stämme nicht ganz senkrecht sind. Bei wirklich steilen Bäumen, die keinerlei Halt geben, erfolgt der Abstieg so lange rückwärts, bis ein Abstand vom Erdboden erreicht ist, den der Leopard springend überwinden kann. Dazu dreht er sich am Baumstamm um, macht eventuell noch einen Abstieg von ein bis zwei Metern und springt dann aus zwei bis vier Metern Höhe herunter.

Gefleckte Hirsche sind auch gute Schwimmer. Einige wurden beobachtet, die den Tag auf einer Insel in einem Fluss verbrachten und zur Jagd zurück ans Ufer schwammen. Die meisten Exemplare sind in Wäldern beheimatet (egal, ob Laub-, Misch-, Regen- oder Nadelwälder), einige sind allerdings auch in Offenlanden, Marsch- oder Sumpfgebieten zu finden, auch in Hochgebieten kann werden sie ab und an gesichtet. Markantestes Kennzeichen der Hirsche sind die an Gestalt variantenreichen, meist nur von den Männchen getragenen Geweihe, die jährlich abgeworfen und neu gebildet werden. Die hauptsächliche Nahrung der Tiere besteht aus Pflanzen, wobei weiche und harte Pflanzenteile im unterschiedlichen Maß konsumiert werden. Reine Grasfresser kommen bei den Hirschen nicht vor, was mit der Ausbildung des Geweihs zusammenhängt. Das Sozialverhalten der Tiere ist sehr unterschiedlich und reicht von einzelgängerischen Individuen bis zur Bildung großer, weit umherwandernder Herden. Die Fortpflanzungsphase ist von charakteristischen Dominanzkämpfen geprägt. Hirsche sind standorttreu, oder wandern regelmäßig. Hirsche sind allgemein Pflanzenfresser, die Nahrungsaufnahme nimmt einen großen Teil des Tagespensums in Anspruch. Die Tiere fressen phasenweise, wobei ein Tag je nach Größe des Magens zwischen fünf und elf Fressphasen aufweist. Dazwischen befinden sich ausgedehnte Ruhezeiten, in der die Nahrung verdaut und wiedergekäut wird. Die Tiere ernähren sich von unterschiedlichen Pflanzenteilen wie Blättern, Rinde,Knospen und Zweigen, aber auch von Früchten und seltener von Gräsern. Sie sind sehr anpassungsfähig. Eine rein grasfressende Ernährungsweise ist auch mit der Geweihbildung nicht vereinbar, da Gräser sehr energiearm sind und zu wenige Mineralien enthalten, die für den Aufbau der vor allem größeren und schwereren Geweihe unabdingbar sind. Der Anteil von Früchten kann dabei zwei Drittel der aufgenommenen Nahrungsmenge überschreiten. Allerdings nehmen sie auch zu einem gewissen Teil weichere Nahrung wie Wasserpflanzen, Kräuter oder Flechten zu sich. Zahlreiche Tiere nehmen darüber hinaus auch tierische Nahrung zu sich, etwa Krustentiere, Vögel oder Fische. Des Weiteren ist das Benagen von Knochen oder auch Geweihresten bekannt, was häufig bei männlichen Tieren beobachtet werden kann. Das Verhalten trägt zum Ausgleich oder zur Erhöhung des Mineralhaushaltes während des Geweihwachstums bei und kann auch die manchmal damit einhergehende Osteoporose abmildern oder unterdrücken. Vor allem in temperierten und kalten Klimaten verbreitete Arten weisen einen jährlich ablaufenden Zyklus in der Nahrungsaufnahme auf, der unterschiedliche Mengen und Zusammensetzung beinhaltet. Dieser jährliche Zyklus beginnt im Frühjahr bei den Weibchen mit dem Ende der Tragzeit und dem Einsetzen der Milchproduktion für den Nachwuchs, was hohe Futtermengen erfordert. Männchen fressen sich in dieser Zeit einen hohen Anteil an Fett an, den sie im Herbst während der Brunftphase verbrauchen, in deren Verlauf sie kaum Nahrung zu sich nehmen. Im Winter konsumieren die Tiere allgemein eine geringere Nahrungsmenge, was mit einem Rückgang der Stoffwechselrate einhergeht und Energie spart für die Aufrechthaltung der Körpertemperatur.

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